Detailbeschreibung
Champagner · Rosé · Brut
Der Ruinart Rosé Brut kommt aus dem ältesten Champagnerhaus: Ruinart wurde 1729 in Reims gegründet. Die Assemblage aus 55 % Pinot Noir und 45 % Chardonnay stammt aus 30 bis 40 Crus; einen Teil des Pinot Noir baut das Haus als Rotwein aus und gibt ihn der Cuvée für Farbe und Frucht zu. Ein Rosé mit tropischer Frucht, roten Beeren und viel Frische.
Chardonnay und Pinot Noir aus drei Gebieten
Der Chardonnay stammt aus der Côte des Blancs und der Montagne de Reims, der Pinot Noir aus der Montagne de Reims und dem Vallée de la Marne. Insgesamt fließen Trauben aus 30 bis 40 Crus in die Cuvée. Chardonnay ist die Handschrift des Hauses Ruinart: Er gibt dem Rosé seine Spannung und Frische, der Pinot Noir Körper und rote Frucht.
Ruinart wurde 1729 von Nicolas Ruinart in Reims gegründet und gilt als das älteste Champagnerhaus. Die Kreidekeller des Hauses, die Crayères, liegen tief unter der Stadt und sind seit 2015 Teil des UNESCO-Welterbes „Hänge, Häuser und Keller der Champagne“.
Reservewein, Rotwein, Edelstahl
Die Trauben werden von Hand gelesen und in temperaturgesteuerten Edelstahltanks vergoren; die malolaktische Gärung wird vollständig durchgeführt. Vom Pinot Noir werden 43 % der Cuvée weiß und 12 % als Rotwein vinifiziert – mit kurzer Maischestandzeit und behutsamer Extraktion, damit Farbe und Frucht ohne harte Gerbstoffe in die Cuvée kommen.
Zum Grundwein kommen 20 bis 30 % Reserveweine. Nach der Flaschengärung reift der Champagner zwei bis drei Jahre in den Kellern von Ruinart und wird mit 8 g/l als Brut dosiert.
Im Glas
Zartes Granatapfelrosa mit leicht orangefarbenen Reflexen, feine, frische Perlage. In der Nase zuerst tropische Früchte wie Guave und Litschi, dazu Himbeere, Kirsche und Walderdbeere, gefolgt von Rose und Granatapfel. Am Gaumen klar und voll, getragen von einer sanften Perlage; frisch gepflückte Beeren, Frische und ein runder Körper halten sich die Waage, ein Hauch Minze und rosa Grapefruit gibt dem Abgang Spannung.
Chardonnay als Rückgrat, Pinot Noir als Frucht und ein Schuss Rotwein für die Farbe: der Rosé des ältesten Champagnerhauses.
Wir empfehlen, ihn bei 8–10 °C zu servieren, gern im Weißweinglas statt in der Flöte. Unsere Trinkempfehlung: jetzt, ohne lange Lagerung.
Am Tisch
Ein Rosé, der ein ganzes Menü begleiten kann – vom Aperitif bis zum Dessert. Zu dünn geschnittenem Schinken aus Parma oder San Daniele, zu halbgegartem Lachs oder Lachs-Tataki. Zum Hauptgang zu Milchlammkeule oder rosa gegartem Kalbsfilet, zum Abschluss zu einer Beerensuppe mit gutem Aceto Balsamico.