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Produktinformationen "Lointier Champagne Millésime Blanc de Noirs Extra Brut 2016"

Champagner · Millésime Extra Brut · Blanc de Noirs

100 % Pinot Noir Einzelweinberg · Vallée de la Marne 2016 Extra Brut gebrauchte Barriques ohne Malo · unfiltriert 6 Jahre Flaschenreife

Der Lointier Millésime Blanc de Noirs Extra Brut 2016 ist der erste Jahrgangschampagner des Hauses – zu 100 % aus Pinot Noir vinifiziert, aus einem einzelnen Weinberg in der westlichen Vallée de la Marne. Ausbau ausschließlich in gebrauchten Barriques, ohne malolaktische Gärung, ohne Filtration und Schönung. Nach sechs Jahren Flaschenreife zeigt er die Tiefe eines Jahrgangs, den in der Champagne kaum jemand erwartet hatte.


Einzelweinberg in der westlichen Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaften rund 3,5 Hektar im westlichen Abschnitt der Vallée de la Marne, dem am weitesten von Reims und Épernay entfernten Teil der Champagne. Die Reben für diesen Millésime stammen aus einem einzelnen Weinberg auf braunem Kalkstein- und Lehmboden. Auf Herbizide und Insektizide wird vollständig verzichtet, gearbeitet wird mit Bodenbearbeitung statt Chemie.

Geologisch unterscheidet sich dieser Westen deutlich vom Kern der Champagne: Die Kreide liegt hier tief, darüber lagern tertiäre Mergel, Ton und Kalksteinbänke. Diese Böden erwärmen sich langsamer, halten mehr Wasser und geben den Weinen mehr Körper und Textur, während die klassische Kreide-Salzigkeit der Côte des Blancs zurücktritt. Was bleibt, ist eine kühle, straffe Säureachse – die Lage gehört klimatisch zu den spätesten der Region.

Pinot Noir ist hier die Ausnahme. Der Westen der Marne-Talsohle ist Meunier-Land, weil die spät austreibende Sorte mit Frostlagen und schweren Böden besser zurechtkommt. Ein reinsortiger Blanc de Noirs aus Pinot Noir von einer einzigen Parzelle ist in diesem Abschnitt der Champagne eine bewusste Gegenentscheidung – und der Grund, warum dieser Wein mehr Struktur und weniger Fruchtigkeit zeigt als die Nachbarschaft. Es ist zugleich der erste Jahrgang, den das Gut unter eigenem Namen abgefüllt hat.

Jahrgang 2016 – Champagne

Der Jahrgang 2016 war einer der schwierigsten der Dekade. Auf einen milden Winter folgte ein kaltes Frühjahr mit verbreiteten Frostnächten bis weit in den April hinein. Dazu kam Regen in Rekordmenge: In den ersten sechs Monaten fielen in der Champagne 513 Millimeter Niederschlag gegenüber 316 Millimetern im langjährigen Mittel – ein Plus von 62 Prozent und mehr als im bisherigen Höchstjahr 1995. Der Falsche Mehltau breitete sich entsprechend aus; Winzer, die auf systemische Mittel verzichteten, verloren teils ganze Parzellen. Im Département Aisne und in der Vallée de la Marne kam zusätzlich Frostschaden hinzu.

Ab Mitte Juli kippte das Wetter ins Gegenteil: heiß, trocken, mit rascher Reife und kühlen Nächten, die die Säure hielten. Die Lese begann Mitte September und brachte Trauben, deren Qualität nach diesem Sommer kaum jemand erwartet hatte. Die Menge blieb klein – die Champagne erntete 326.000 Tonnen, ein Minus von 16,9 Prozent gegenüber 2015, bei einem durchschnittlichen Ertrag von 9.164 kg/ha. Für Pinot Noir gilt 2016 als starker Jahrgang: reife Frucht auf fester Säurestruktur, mit dem Gerüst für lange Flaschenreife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Noir, Jahrgang 2016, ohne Reserveweine – der erste Millésime des Hauses. Vergoren und ausgebaut wurde ausschließlich in gebrauchten Barriques: kein Neuholzaroma, dafür die feine Sauerstoffzufuhr durch die Fassdaube, die Textur gibt und die Frucht öffnet.

Auf die malolaktische Gärung wurde verzichtet, damit die Apfelsäure des Jahrgangs erhalten bleibt – bei einem Wein aus schwerem Boden und warmer Reifephase die Entscheidung, die ihn straff hält. Ebenso unterbleiben Filtration und Schönung. Nach sechs Jahren Flaschenreife auf der Hefe wurde er als Extra Brut dosiert: gerade so viel, dass die Säure nicht freisteht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, dichter Perlage. In der Nase reife gelbe Frucht und Quitte, dahinter Brioche und Haselnuss aus der langen Hefelagerung, dazu ein rauchiger Ton vom Fassausbau. Am Gaumen breit gebaut und strukturiert, mit cremiger Textur und einer Säure, die ohne Malo unverstellt durchzieht. Der Abgang ist trocken, salzig und lang.

Sechs Jahre auf der Hefe geben die Cremigkeit, der Verzicht auf die malolaktische Gärung die Achse, die sie trägt.

Kein Dekantieren, aber Zeit im Glas: Nach zehn Minuten tritt die Frucht vor die Hefearomatik. Bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren, nicht in der Flöte. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu gereiftem Hartkäse. Der Fassausbau und die Struktur des Pinot Noir tragen auch kräftigere Gerichte – gebratener Steinbutt, Kalbsbries, Bresse-Huhn. Als Aperitif funktioniert er, verschenkt dort aber seine Textur.


Produzent Champagne Lointier, Hélène und Jean-Baptiste Lointier, Vallée de la Marne
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Einzelweinberg in der westlichen Vallée de la Marne · brauner Kalkstein- und Lehmboden
Klassifikation Champagne AOC · Blanc de Noirs · Millésime
Jahrgang 2016
Vinifikation ohne malolaktische Gärung · ohne Filtration und Schönung · ohne Herbizide und Insektizide im Weinberg
Ausbau ausschließlich gebrauchte Barriques · 6 Jahre Flaschenreife
Dosage Extra Brut
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Alkoholgehalt: 12,5
Art: Schaumwein, Weiß
Ausbau: extra brut
Jahr: 2016
Land: Frankreich
Rebsorten: Pinot Noir
Region: Champagne
Restzucker: 1,5 g/l

Lointier Champagne

Champagne Lointier – Crézancy, Champagne – Handwerklicher Winzerchampagner aus dem Marnetal

Das junge Winzerpaar Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaftet seit 2007 drei Hektar Weinberge im westlichen Marnetal und produziert jährlich gerade einmal 3.000 bis 5.000 Flaschen Champagner. Seit 2016 verarbeiten sie einen Teil ihrer Trauben selbst – mit besonderem Fokus auf das Terroir.


Weinberg & Stil

Herbizide und Insektizide sind tabu. Das Imkerei-Hobby des Paares ist in der Cuvée „Mellifera" verewigt, einer Hommage an die Bienen. Die Weine reifen in Eichenfässern und Amphoren, bleiben ungeschönt, ungefiltert und nur minimal geschwefelt – für charakterstarke Champagner mit hohem Trinkfluss.

Die Champagner

  • Cuvée Mellifera – Die Hommage an die Bienen – das charakterstarke Aushängeschild des Hauses.
  • Brut Nature / Extra Brut – Die puristische Hauptcuvée, ohne bzw. mit minimaler Dosage.
  • Meunier-Cuvée – Vom Marnetal geprägt, das für die Sorte Meunier bekannt ist.
  • Rosé – Feiner, fruchtbetonter Rosé-Champagner.
  • Weitere Cuvées – Rare, handwerkliche Abfüllungen in kleiner Auflage.

Häufige Fragen zu Champagne Lointier

Wo liegt das Weingut?

In Crézancy im westlichen Marnetal (Vallée de la Marne) in der Champagne.

Wie wird gearbeitet?

Ohne Herbizide und Insektizide, mit Ausbau in Eichenfass und Amphore, ungeschönt, ungefiltert und minimal geschwefelt.

Was ist die Cuvée Mellifera?

Eine Hommage an die Bienen – benannt nach der Honigbiene (Apis mellifera) – und ein Verweis auf das Imkerei-Hobby des Paares.

Name und Adresse des Erzeugers/Abfüllers:
Lointier Champagne – Jean-Baptiste Lointier
02650 Crézancy
Frankreich

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Detailbeschreibung

Champagner · Millésime Extra Brut · Blanc de Noirs

100 % Pinot Noir Einzelweinberg · Vallée de la Marne 2016 Extra Brut gebrauchte Barriques ohne Malo · unfiltriert 6 Jahre Flaschenreife

Der Lointier Millésime Blanc de Noirs Extra Brut 2016 ist der erste Jahrgangschampagner des Hauses – zu 100 % aus Pinot Noir vinifiziert, aus einem einzelnen Weinberg in der westlichen Vallée de la Marne. Ausbau ausschließlich in gebrauchten Barriques, ohne malolaktische Gärung, ohne Filtration und Schönung. Nach sechs Jahren Flaschenreife zeigt er die Tiefe eines Jahrgangs, den in der Champagne kaum jemand erwartet hatte.


Einzelweinberg in der westlichen Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaften rund 3,5 Hektar im westlichen Abschnitt der Vallée de la Marne, dem am weitesten von Reims und Épernay entfernten Teil der Champagne. Die Reben für diesen Millésime stammen aus einem einzelnen Weinberg auf braunem Kalkstein- und Lehmboden. Auf Herbizide und Insektizide wird vollständig verzichtet, gearbeitet wird mit Bodenbearbeitung statt Chemie.

Geologisch unterscheidet sich dieser Westen deutlich vom Kern der Champagne: Die Kreide liegt hier tief, darüber lagern tertiäre Mergel, Ton und Kalksteinbänke. Diese Böden erwärmen sich langsamer, halten mehr Wasser und geben den Weinen mehr Körper und Textur, während die klassische Kreide-Salzigkeit der Côte des Blancs zurücktritt. Was bleibt, ist eine kühle, straffe Säureachse – die Lage gehört klimatisch zu den spätesten der Region.

Pinot Noir ist hier die Ausnahme. Der Westen der Marne-Talsohle ist Meunier-Land, weil die spät austreibende Sorte mit Frostlagen und schweren Böden besser zurechtkommt. Ein reinsortiger Blanc de Noirs aus Pinot Noir von einer einzigen Parzelle ist in diesem Abschnitt der Champagne eine bewusste Gegenentscheidung – und der Grund, warum dieser Wein mehr Struktur und weniger Fruchtigkeit zeigt als die Nachbarschaft. Es ist zugleich der erste Jahrgang, den das Gut unter eigenem Namen abgefüllt hat.

Jahrgang 2016 – Champagne

Der Jahrgang 2016 war einer der schwierigsten der Dekade. Auf einen milden Winter folgte ein kaltes Frühjahr mit verbreiteten Frostnächten bis weit in den April hinein. Dazu kam Regen in Rekordmenge: In den ersten sechs Monaten fielen in der Champagne 513 Millimeter Niederschlag gegenüber 316 Millimetern im langjährigen Mittel – ein Plus von 62 Prozent und mehr als im bisherigen Höchstjahr 1995. Der Falsche Mehltau breitete sich entsprechend aus; Winzer, die auf systemische Mittel verzichteten, verloren teils ganze Parzellen. Im Département Aisne und in der Vallée de la Marne kam zusätzlich Frostschaden hinzu.

Ab Mitte Juli kippte das Wetter ins Gegenteil: heiß, trocken, mit rascher Reife und kühlen Nächten, die die Säure hielten. Die Lese begann Mitte September und brachte Trauben, deren Qualität nach diesem Sommer kaum jemand erwartet hatte. Die Menge blieb klein – die Champagne erntete 326.000 Tonnen, ein Minus von 16,9 Prozent gegenüber 2015, bei einem durchschnittlichen Ertrag von 9.164 kg/ha. Für Pinot Noir gilt 2016 als starker Jahrgang: reife Frucht auf fester Säurestruktur, mit dem Gerüst für lange Flaschenreife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Noir, Jahrgang 2016, ohne Reserveweine – der erste Millésime des Hauses. Vergoren und ausgebaut wurde ausschließlich in gebrauchten Barriques: kein Neuholzaroma, dafür die feine Sauerstoffzufuhr durch die Fassdaube, die Textur gibt und die Frucht öffnet.

Auf die malolaktische Gärung wurde verzichtet, damit die Apfelsäure des Jahrgangs erhalten bleibt – bei einem Wein aus schwerem Boden und warmer Reifephase die Entscheidung, die ihn straff hält. Ebenso unterbleiben Filtration und Schönung. Nach sechs Jahren Flaschenreife auf der Hefe wurde er als Extra Brut dosiert: gerade so viel, dass die Säure nicht freisteht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, dichter Perlage. In der Nase reife gelbe Frucht und Quitte, dahinter Brioche und Haselnuss aus der langen Hefelagerung, dazu ein rauchiger Ton vom Fassausbau. Am Gaumen breit gebaut und strukturiert, mit cremiger Textur und einer Säure, die ohne Malo unverstellt durchzieht. Der Abgang ist trocken, salzig und lang.

Sechs Jahre auf der Hefe geben die Cremigkeit, der Verzicht auf die malolaktische Gärung die Achse, die sie trägt.

Kein Dekantieren, aber Zeit im Glas: Nach zehn Minuten tritt die Frucht vor die Hefearomatik. Bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren, nicht in der Flöte. Trinkreif, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu gereiftem Hartkäse. Der Fassausbau und die Struktur des Pinot Noir tragen auch kräftigere Gerichte – gebratener Steinbutt, Kalbsbries, Bresse-Huhn. Als Aperitif funktioniert er, verschenkt dort aber seine Textur.


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Lage Einzelweinberg in der westlichen Vallée de la Marne · brauner Kalkstein- und Lehmboden
Klassifikation Champagne AOC · Blanc de Noirs · Millésime
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Ausbau ausschließlich gebrauchte Barriques · 6 Jahre Flaschenreife
Dosage Extra Brut
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Lointier Champagne

Lointier Champagne

Champagne Lointier – Crézancy, Champagne – Handwerklicher Winzerchampagner aus dem Marnetal

Das junge Winzerpaar Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaftet seit 2007 drei Hektar Weinberge im westlichen Marnetal und produziert jährlich gerade einmal 3.000 bis 5.000 Flaschen Champagner. Seit 2016 verarbeiten sie einen Teil ihrer Trauben selbst – mit besonderem Fokus auf das Terroir.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12384
Jahr
2016
Land
Frankreich
Region
Champagne
Art
Weiß, Schaumwein
Ausbau
extra brut
Rebsorten
Pinot Noir
Alkoholgehalt
12,5% vol
Restzucker
1,5 g/l
Inhaltsangaben

enthält Sulfite

ZurRebsorte

Pinot Noir

Pinot Noir Wein kaufen heißt vor allem, Burgund zu kaufen. An der Côte d’Or, zwischen Dijon und Santenay, bringt die Sorte auf einem schmalen Hang aus Kalk und Mergel einige der gesuchtesten Rotweine der Welt hervor. Pinot Noir ist eine der ältesten Kultursorten, dünnschalig und anspruchsvoll, und zeigt Unterschiede im Boden deshalb besonders deutlich. Typisch sind Kirsche, Himbeere, Waldboden und Gewürze bei feinem Tannin. Außerhalb Burgunds wächst er in der Champagne, in Oregon, Neuseeland und Kalifornien.

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Rebsorte
Lointier Champagne Millésime Blanc de Noirs Extra Brut 2016

99,00 €