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Produktinformationen "Maxime Crotet Maranges Pinot Noir Clos de la Fussière 1er Cru 2025"

Rotwein · Bourgogne · Maranges 1er Cru

Pinot Noir Maranges 1er Cru La Fussière 2025 Côte de Beaune Ungequetschte Beeren Neutrale Fässer, 8–10 Monate Minimale Schwefelung

Der Maranges 1er Cru La Fussière 2025 von Maxime Crotet kommt aus dem größten Premier Cru der südlichsten Appellation der Côte de Beaune. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune – acht Jahre lang war er die rechte Hand von Frédéric Cossard, einer der prägenden Figuren des burgundischen Naturweins. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben und vinifiziert sie selbst.


Maranges 1er Cru La Fussière – der größte Premier Cru am Südende der Côte

La Fussière ist mit rund 35 Hektar das größte Klimat der Appellation Maranges und erstreckt sich über die Gemeinden Cheilly-lès-Maranges und Dezize-lès-Maranges. Die Appellation umfasst insgesamt drei Gemeinden – dazu kommt Sampigny-lès-Maranges – und liegt administrativ bereits in der Saône-et-Loire, weinbaulich aber im Süden der Côte de Beaune. Sie markiert damit das Ende der Côte d'Or, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt.

Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgesprochen fossilreich. Die Bodenauflage ändert sich mit der Höhe – in den oberen Parzellen liegt ein weißlich-steiniger, magerer Boden über blauem Mergel, in den unteren Hanglagen wird er dunkler und tiefgründiger. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert.

Diese Ausrichtung ist der eigentliche Unterschied zu den nördlicheren Gemeinden der Côte de Beaune, die nach Osten und Südosten schauen. Maranges bekommt dadurch mehr Nachmittagssonne und reift verlässlicher aus – historisch der Grund, warum die Appellation lange als Zulieferer für Côte-de-Beaune-Villages-Abfüllungen diente und erst spät eigenständig auftrat. Als eigene AOC anerkannt wurde Maranges 1989. Rund 95 Prozent der Produktion sind Rotwein aus Pinot Noir.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife zusätzlich, ohne die Säure zu zerstören – anders als in vergleichbar heißen Jahrgängen blieb das Zucker-Säure-Verhältnis intakt. Der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

Die Lese begann ab dem 18. August mit den Crémant-Trauben. In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen, die roten ab dem 27. bis 28. August – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit ließ die Beeren klein bleiben: hoher Schalenanteil im Verhältnis zum Saft, entsprechend mehr Farbe und Tannin, aber deutlich reduzierte Erträge. Die Mengen fielen sehr heterogen aus, in einzelnen Parzellen bis zur halben Ernte; alte Reben kamen mit der Hitze erkennbar besser zurecht als junge Anlagen. Als Stilistik zeichnet sich ein eleganter, fein strukturierter Jahrgang bei knapper Menge ab.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Maranges 1er Cru La Fussière, Jahrgang 2025. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021 in Beaune, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Er kauft die Trauben zu und vinifiziert selbst; das Modell erlaubt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger nie hätte erwerben können.

Die Vinifikation folgt der Handschrift seiner Ausbildung: keine Reinzuchthefe, keine Enzyme, Vergärung mit den Hefen der Traube. Die Beeren gehen weitgehend ungequetscht in den Gärbehälter, wodurch ein Teil der Gärung intrazellulär abläuft – ein semi-carbonischer Effekt, der Frucht und Saftigkeit betont statt Extraktion. Ausgebaut wird 8 bis 10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern, ohne Schwefelzugabe während des Ausbaus; geschwefelt wird nur minimal bei der Füllung. Sein Credo dazu ist knapp: das Terroir schlägt die Technik.

Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere und Kirsche, dazu ein floraler Ton und die feine Würze, die aus der Ganzbeerenvergärung kommt – kein Fassaroma, weil kaum neues Holz im Spiel ist. Am Gaumen saftig und geradlinig, feinkörniges Tannin, ein pfeffriger Zug im Mittelteil und die kalkige Salzigkeit des Mergeluntergrunds im Abgang. Der Wein setzt auf Trinkfluss statt auf Dichte.

Maranges wurde erst 1989 als eigene AOC anerkannt – die südlichste Appellation der Côte de Beaune ist jünger als der Ruf ihrer Nachbarn.

Bei 14 bis 16 °C servieren, also spürbar kühler als Zimmertemperatur. Eine kurze Karaffierung oder eine halbe Stunde im Glas tut dem Wein gut, besonders in der Jugend. Trinkreif ab sofort, mit Entwicklung über die nächsten sechs bis acht Jahre – bei geringer Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung.

Am Tisch

Zu Geflügel und Perlhuhn, zu Kalbsbraten, zu Charcuterie und Terrinen, zu Pilzgerichten mit Steinpilzen oder Pfifferlingen. Auch zu gebratenem Thunfisch und zu Ziegenkäse aus dem Charolais. Ein Wein für den Alltag am guten Tisch, nicht für den Anlass – und einer, bei dem die Serviertemperatur mehr ausmacht als die Glasform.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Pinot Noir
Lage La Fussière, Cheilly- und Dezize-lès-Maranges
Klassifikation Maranges 1er Cru · AOC seit 1989 · Côte de Beaune
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung · ungequetschte Beeren · semi-carbonischer Einfluss · keine Enzyme
Ausbau 8–10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern · kein SO₂ im Ausbau
Schwefelung Minimal bei der Füllung
Trinkempfehlung 2026–2033
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt, fossilreich
Höhenlage 240–400 m, süd- bis südostexponiert
Alkoholgehalt: 12
Art: Rot
Ausbau: trocken
Brennwert / 100 ml: 260 kj, 63 kcal
Eiweiß / 100 ml: 0g
Fett / 100 ml: 0g
Jahr: 2025
Kohlenhydrate / 100 ml: 0,7 g
Land: Frankreich
Rebsorten: Pinot Noir
Region: Burgund
Salz / 100 ml: 0g
Zucker / 100 ml: 0g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml: 0g

Maxime Crotet

Négociant-Vinificateur · Beaune · Burgund

Gegründet 2021 Kein eigener Rebbesitz Spontangärung Ganztraubengärung Ungeschönt, unfiltriert

Domaine Maxime Crotet ist kein Weingut im klassischen Sinn: Crotet besitzt keine Reben, sondern kauft Trauben bei Winzern, die er über das Jahr im Weinberg begleitet. Vinifiziert wird alles im eigenen Keller am Boulevard Clemenceau in Beaune – mit weinbergseigenen Hefen, ohne Zusätze während Gärung und Ausbau, in kleinen Mengen.


Vom Restaurant zur Cuverie: Maxime Crotet

Maxime Crotet, Jahrgang 1994, stammt aus Beaune und wuchs in einer Gastronomen- und Weinfamilie auf. Sein Großvater Jean Crotet führte die Hostellerie de Levernois bei Beaune, ein Restaurant mit Michelin-Auszeichnung. Seine Ausbildung als Winzer machte Crotet nicht im Hörsaal, sondern im Keller: Acht Jahre lang arbeitete er bei Frédéric Cossard, einem der Wegbereiter des Naturweins im Burgund, auf der Domaine de Chassorney in Saint-Romain – vom Kellergehilfen bis zum verantwortlichen Vinifikateur. Am 11. Mai 2021 meldete er sein eigenes Weingut in Beaune an. Der erste Jahrgang 2021 war schnell ausverkauft.

2022 gründete er gemeinsam mit Arthur Raillard die Mikrodestillerie Les Fruits Maudits, direkt gegenüber seiner Cuverie. Das Prinzip ist der Tausch: Obst, das in burgundischen Privatgärten ungeerntet bleibt, wird eingesammelt und zu Likören und Bränden verarbeitet; die Gartenbesitzer erhalten dafür einige Flaschen.

Trauben, Herkunft und Arbeit im Weinberg

Crotet ist Négociant-Vinificateur ohne eigenen Rebbesitz. Er kauft Trauben – keine Moste, keine Fassweine – von Winzern, deren Arbeitsweise und Vorstellung vom Reifezeitpunkt er teilt. Die Zusammenarbeit endet nicht beim Kaufvertrag: Crotet begleitet seine Lieferanten über das Jahr im Weinberg, sieht sich die Parzellen an, spricht die Arbeiten ab und entscheidet den Lesetermin mit. Das Lesegut wird also nicht zugekauft, sondern von der Vegetationsperiode an mitgestaltet.

Der Startjahrgang 2021 fiel im Burgund den Aprilfrösten zum Opfer, deshalb kaufte er in dieser Saison im Beaujolais (Régnié), im Elsass, im Jura und im Vaucluse zu. Seit 2022 liegt der Schwerpunkt wieder im Burgund, über feste Verträge unter anderem in Maranges, in den Côte de Nuits-Villages und im Mâconnais. Aus dem Jura kommen weiterhin Poulsard, Trousseau, Savagnin und Chardonnay, aus dem Süden Grenache und Carignan.

Philosophie und Vinifikation

Terroir vor Technik – das ist bei Crotet keine Formel, sondern eine Verfahrensanweisung. Vergoren wird ausschließlich mit weinbergseigenen Hefen. Während Gärung und Ausbau kommen weder Hefen noch Enzyme hinzu. Schwefel setzt Crotet in minimalen Mengen ein, um die Weine stabil zu halten – in der Regel erst zur Abfüllung.

Die Rotweine vergären mit ganzen Trauben, je nach Lesegut mit karbonischem Einfluss, danach folgt der Ausbau im gebrauchten Holzfass zur Mikrooxidation. Die weißen Trauben werden früh gelesen, damit Säure und Kontur erhalten bleiben; ein Teil davon wird auf der Maische vergoren. Filtration und Schönung unterbleiben in der Regel. Die Mengen sind klein, viele Cuvées liegen im Bereich weniger hundert bis wenige tausend Flaschen.

Kein eigener Weinberg, aber der Lesetermin in eigener Hand – Crotet verschiebt die Entscheidungen dorthin, wo sie den Wein bestimmen.

Die Weine von Maxime Crotet

  • Bourgogne blanc „Matilda" – Chardonnay, benannt nach einer der beiden Töchter Crotets.
  • Bourgogne blanc „Olivia" – das Gegenstück, benannt nach der zweiten Tochter.
  • Bourgogne Aligoté Vieilles Vignes – Aligoté von alten Reben, im Stahltank ausgebaut. Zitrus, Kräuter, salziger Abgang, schlanker Körper.
  • Mâcon „Péronne" – Chardonnay aus dem Mâconnais, ohne Neuholz. Apfel, Zitronenschale, klare Säurestruktur.
  • Bourgogne Rouge – Pinot Noir aus dem Burgund, Ganztraubengärung. Rote Beeren, feines Tannin, keine Holzdominanz.
  • Côte de Nuits-Villages – Pinot Noir aus dem nördlichen Teil der Côte d'Or. Dunklere Frucht, straffe Säure, Ausbau im gebrauchten Fass.
  • Maranges – Pinot Noir vom Südende der Côte de Beaune. Kirsche, würzige Erde, zugängliches Trinkfenster.
  • Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune Vieilles Vignes – Pinot Noir aus den höher gelegenen Lagen hinter der Côte.
  • Bourgogne Passe-Tout-Grains und Coteaux Bourguignons Gamay – die burgundischen Alltagsweine des Sortiments.
  • Plouplou – Poulsard aus dem Jura, hell in der Farbe, transparent im Ausdruck: Preiselbeere, Blutorange, kaum Tannin.
  • Roussteau – Trousseau aus dem Jura als Vin de France. Waldbeeren, Pfeffer, feinkörnige Struktur.
  • Grenache und Carignan aus dem Vaucluse – südliche Rebsorten, kühl und ohne Extraktion vinifiziert. Kräuter, Steinobst, schlanker Bau.

Neue Kellerei, erste eigene Reben

Außerhalb von Beaune entsteht derzeit eine neue Kellerei. Parallel bereitet Crotet den Kauf erster eigener Rebflächen vor – der Schritt vom Négociant-Vinificateur zum Winzer mit eigenem Besitz ist damit eingeleitet, ohne dass das Zukaufsmodell aufgegeben wird.

Häufige Fragen zu Maxime Crotet

Wer ist Maxime Crotet?

Maxime Crotet, geboren 1994, ist Négociant-Vinificateur in Beaune im Burgund. Er arbeitete acht Jahre bei Frédéric Cossard auf der Domaine de Chassorney und gründete 2021 sein eigenes Projekt. Sein Großvater Jean Crotet führte die Hostellerie de Levernois.

Hat Maxime Crotet eigene Weinberge?

Bislang nicht. Er kauft Trauben von Partnerwinzern zu, begleitet diese aber über das Jahr im Weinberg und entscheidet den Lesetermin mit. Der Erwerb eigener Rebflächen ist in Planung, eine neue Kellerei außerhalb Beaunes im Bau.

Wie werden die Weine von Maxime Crotet gemacht?

Die Gärung läuft mit weinbergseigenen Hefen, während Gärung und Ausbau werden weder Hefen noch Enzyme zugesetzt. Schwefel kommt in minimaler Dosis zur Stabilisierung hinzu, meist erst bei der Abfüllung. Geschönt und filtriert wird in der Regel nicht. Crotet wird damit der Naturweinszene zugerechnet, in der er bei Frédéric Cossard gelernt hat.

Woher stammen die Trauben von Maxime Crotet?

Der Schwerpunkt liegt seit 2022 im Burgund, unter anderem Maranges, Côte de Nuits-Villages und Mâconnais. Im Frostjahr 2021 kaufte er zusätzlich im Beaujolais, im Elsass, im Jura und im Vaucluse zu. Jura-Rebsorten wie Poulsard und Trousseau gehören weiterhin zum Sortiment.

Woher kommen die Namen Matilda und Olivia?

Von Crotets beiden Töchtern. Die zwei Bourgogne blancs des Guts tragen ihre Namen.


Erzeuger Maxime Crotet, Beaune, Burgund

Betriebsform Négociant-Vinificateur, kein eigener Rebbesitz

Gegründet 11. Mai 2021

Herkunft der Trauben Burgund (Maranges, Côte de Nuits-Villages, Mâconnais), Jura, Vaucluse

Vinifikation Spontangärung, Ganztraubengärung bei Rot, teils Maischegärung bei Weiß

Ausbau gebrauchtes Holzfass, Stahltank; ungeschönt und unfiltriert

Zweitprojekt Les Fruits Maudits, Mikrodestillerie in Beaune

Name und Adresse des Erzeugers/Abfüllers Maxime Crotet, 27 Boulevard Clemenceau, 21200 Beaune, Frankreich


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Detailbeschreibung

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2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife zusätzlich, ohne die Säure zu zerstören – anders als in vergleichbar heißen Jahrgängen blieb das Zucker-Säure-Verhältnis intakt. Der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

Die Lese begann ab dem 18. August mit den Crémant-Trauben. In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen, die roten ab dem 27. bis 28. August – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit ließ die Beeren klein bleiben: hoher Schalenanteil im Verhältnis zum Saft, entsprechend mehr Farbe und Tannin, aber deutlich reduzierte Erträge. Die Mengen fielen sehr heterogen aus, in einzelnen Parzellen bis zur halben Ernte; alte Reben kamen mit der Hitze erkennbar besser zurecht als junge Anlagen. Als Stilistik zeichnet sich ein eleganter, fein strukturierter Jahrgang bei knapper Menge ab.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Maranges 1er Cru La Fussière, Jahrgang 2025. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021 in Beaune, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Er kauft die Trauben zu und vinifiziert selbst; das Modell erlaubt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger nie hätte erwerben können.

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Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere und Kirsche, dazu ein floraler Ton und die feine Würze, die aus der Ganzbeerenvergärung kommt – kein Fassaroma, weil kaum neues Holz im Spiel ist. Am Gaumen saftig und geradlinig, feinkörniges Tannin, ein pfeffriger Zug im Mittelteil und die kalkige Salzigkeit des Mergeluntergrunds im Abgang. Der Wein setzt auf Trinkfluss statt auf Dichte.

Maranges wurde erst 1989 als eigene AOC anerkannt – die südlichste Appellation der Côte de Beaune ist jünger als der Ruf ihrer Nachbarn.

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Am Tisch

Zu Geflügel und Perlhuhn, zu Kalbsbraten, zu Charcuterie und Terrinen, zu Pilzgerichten mit Steinpilzen oder Pfifferlingen. Auch zu gebratenem Thunfisch und zu Ziegenkäse aus dem Charolais. Ein Wein für den Alltag am guten Tisch, nicht für den Anlass – und einer, bei dem die Serviertemperatur mehr ausmacht als die Glasform.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
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Trinkempfehlung 2026–2033
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt, fossilreich
Höhenlage 240–400 m, süd- bis südostexponiert

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Maxime Crotet

Maxime Crotet

Négociant-Vinificateur · Beaune · Burgund

Gegründet 2021 Kein eigener Rebbesitz Spontangärung Ganztraubengärung Ungeschönt, unfiltriert

Domaine Maxime Crotet ist kein Weingut im klassischen Sinn: Crotet besitzt keine Reben, sondern kauft Trauben bei Winzern, die er über das Jahr im Weinberg begleitet. Vinifiziert wird alles im eigenen Keller am Boulevard Clemenceau in Beaune – mit weinbergseigenen Hefen, ohne Zusätze während Gärung und Ausbau, in kleinen Mengen.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12826
Jahr
2025
Land
Frankreich
Region
Burgund
Art
Rot
Ausbau
trocken
Rebsorten
Pinot Noir
Alkoholgehalt
12% vol
Brennwert / 100 ml
260 kj, 63 kcal
Eiweiß / 100 ml
0g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml
0g
Kohlenhydrate / 100 ml
0,7 g
Fett / 100 ml
0g
Zucker / 100 ml
0g
Salz / 100 ml
0g
Inhaltsangaben

Zutaten: Trauben, Anreicherung/Süßung (Zucker), Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel: Sulfite; Allergene

ZurRebsorte

Pinot Noir

Pinot Noir Wein kaufen heißt vor allem, Burgund zu kaufen. An der Côte d’Or, zwischen Dijon und Santenay, bringt die Sorte auf einem schmalen Hang aus Kalk und Mergel einige der gesuchtesten Rotweine der Welt hervor. Pinot Noir ist eine der ältesten Kultursorten, dünnschalig und anspruchsvoll, und zeigt Unterschiede im Boden deshalb besonders deutlich. Typisch sind Kirsche, Himbeere, Waldboden und Gewürze bei feinem Tannin. Außerhalb Burgunds wächst er in der Champagne, in Oregon, Neuseeland und Kalifornien.

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Rebsorte
Maxime Crotet Maranges Pinot Noir Clos de la Fussière 1er Cru 2025

45,00 €

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