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Produktinformationen "Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025"

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Hermannshöhle Riesling GG 2025 stammt aus der Lage, an der sich der Weinbau an der Nahe seit über hundert Jahren misst: der Niederhäuser Hermannshöhle, VDP.Große Lage. Reiner Südhang, schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, Rebstöcke von bis zu 75 Jahren. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Ausbau im großen Holzfass mit langem Hefekontakt.


Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. In einer Steillage dieser Art ist jeder Arbeitsgang Handarbeit; die mehrfachen Lesedurchgänge sind der Grund, warum in einem schnellen Jahr wie 2025 trotzdem jede Parzelle zu ihrem eigenen Zeitpunkt geholt werden konnte. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass – gebrauchtes Holz, das Sauerstoff durchlässt, aber keine Aromen abgibt.

Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Zitrusschale und Quitte, dahinter Feuerstein, Kräuter und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen kristallin und präzise gezeichnet, mit reifer, feiner Säure und einer salzigen Ader aus dem Tonschiefer, die den Wein trägt statt ihn zu schärfen. Der Abgang bleibt lang und kühl.

Schiefer gibt die Salzigkeit, Porphyr die Wärme, Kalk den Zug – die Hermannshöhle ist kein Bodentyp, sondern ein Mosaik aus dreien.

Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2045
Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre
Alkoholgehalt: 13,0
Art: Weiß
Ausbau: trocken
Brennwert / 100 ml: 326 kj, 78 kcal
Eiweiß / 100 ml: < 0,1g
Fett / 100 ml: < 0,1 g
Jahr: 2025
Kohlenhydrate / 100 ml: 1,3 g
Land: Deutschland
Rebsorten: Riesling
Region: Nahe
Salz / 100 ml: unter 0,1g
Zucker / 100 ml: 0,3 g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml: unter 0,1g

Weingut Dönnhoff

Weingut Dönnhoff – Oberhausen, Nahe – Weltklasse-Rieslinge von großen Lagen

Das Weingut Dönnhoff bewirtschaftet einige der beeindruckendsten Weinlagen der Nahe. Mit knapp einem Dutzend Grands Crus, die einzigartig an der Nahe sind, hat es sich einen festen Platz in der Weinwelt erobert. Jede Parzelle hat ihre eigenen, unverwechselbaren Charakteristika, geprägt von den vielfältigen Bodenstrukturen des Nahetals.


Lagen & Böden

Rund um Bad Kreuznach prägen Löss, Lehm und Kies die Weinberge, während die Roxheimer Spitzenlage „Höllenpfad" von kalkhaltigem rotem Sandstein bestimmt wird. Richtung Oberhausen dominieren Vulkan- und Schieferböden. Dönnhoff arbeitet diese feinen Unterschiede meisterhaft heraus: In den Weltklasselagen „Felsenberg" (reiner vulkanischer Verwitterungsboden) und „Hermannshöhle" (schwarzgrauer Schiefer, Eruptivgestein, Porphyr, Kalkstein) sind die Gesteinsmassen förmlich schmeckbar – ungezügelte Kraft trifft auf schwebende Leichtigkeit. Die 1,1 Hektar große Monopollage „Oberhäuser Brücke" zeigt sich verspielter und charmanter und liefert Jahr für Jahr Weltklasseweine in trockener wie restsüßer Form.

Die Familie

Helmut Dönnhoff, der Enkel des Namensgebers, prägte das Gut mit Hingabe und Qualität. Seit 1971 verantwortlich, betonte er stets: außergewöhnliche Weine brauchen außergewöhnliche Weinberge. Sein Sohn Cornelius Dönnhoff übernahm 2007 die Verantwortung für Weinberg und Keller und führt die Familientradition fort.

Die Weine

  • Gutsriesling & Ortsweine – Die frischen, mineralischen Einstiegs- und Ortsweine.
  • Hermannshöhle GG – Der „Hausberg" – Schiefer, Porphyr und Kalk – tiefgründig und langlebig.
  • Felsenberg GG – Von vulkanischem Verwitterungsboden – kraftvoll und mineralisch.
  • Oberhäuser Brücke (Monopol) – Verspielt und charmant – in trockener und edelsüßer Form Weltklasse.
  • Roxheimer Höllenpfad – Vom kalkhaltigen roten Sandstein – würzig und präzise.
  • Edelsüße Prädikate – Spätlese, Auslese, Beeren- und Trockenbeerenauslese sowie Eiswein.

Häufige Fragen zum Weingut Dönnhoff

Wo liegt das Weingut?

In Oberhausen an der Nahe, mit Lagen an der gesamten Mittel- und Unteren Nahe.

Wer führt das Weingut?

Cornelius Dönnhoff (seit 2007), nachdem sein Vater Helmut Dönnhoff das Gut ab 1971 prägte.

Welche Lagen sind besonders?

Vor allem die Hermannshöhle, der Felsenberg und die Monopollage Oberhäuser Brücke.

Name und Adresse des Erzeugers/Abfüllers:
Weingut Dönnhoff
Bahnhofstr. 11
55585 Oberhausen an der Nahe
Deutschland


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Detailbeschreibung

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

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Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

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Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

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Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
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Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre

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Weingut Dönnhoff

Weingut Dönnhoff

Weingut Dönnhoff – Oberhausen, Nahe – Weltklasse-Rieslinge von großen Lagen

Das Weingut Dönnhoff bewirtschaftet einige der beeindruckendsten Weinlagen der Nahe. Mit knapp einem Dutzend Grands Crus, die einzigartig an der Nahe sind, hat es sich einen festen Platz in der Weinwelt erobert. Jede Parzelle hat ihre eigenen, unverwechselbaren Charakteristika, geprägt von den vielfältigen Bodenstrukturen des Nahetals.

Steckbrief

Artikelnr.
SW12822
Jahr
2025
Land
Deutschland
Region
Nahe
Art
Weiß
Ausbau
trocken
Rebsorten
Riesling
Alkoholgehalt
13,0% vol
Brennwert / 100 ml
326 kj, 78 kcal
Eiweiß / 100 ml
< 0,1g
gesättigte Fettsäuren / 100 ml
unter 0,1g
Kohlenhydrate / 100 ml
1,3 g
Fett / 100 ml
< 0,1 g
Zucker / 100 ml
0,3 g
Salz / 100 ml
unter 0,1g
Inhaltsangaben

Zutaten: Trauben, Konservierungsstoffe und Antioxidantien: Sulfite

ZurRebsorte

Riesling

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Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025

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