Detailbeschreibung
Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)
Die Willi Schäfer Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer der besten Rieslinglagen der Welt. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Devonschiefer-Mineralität.
Wehlener Sonnenuhr – Steillage am Devonschiefer
Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.
Die VDP.Große Lage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 %. Die Südwestlage profitiert von langer Sonnenscheindauer und starker Wärmereflexion der Böden und der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung (110 bis über 320 m). Die Sonnenuhr geht auf Jodocus Prüm zurück, der 1842 die namensgebende Sonnenuhr errichtete; hier entstehen einige der langlebigsten Rieslinge der Welt.
Jahrgang 2025 – Wehlen (Mosel)
2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.
Herstellung und Ausbau
Fruchtsüße Riesling Spätlese aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von reinem Devonschiefer.
Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.
Im Glas
Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Devonschieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.
Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Devonschieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.
Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.